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Storytelling spielerisch lernen mit Story Cubes


Von Heike Hering-Haas

Geschichten sind die älteste Form, Erfahrungen, Gefühle und Informationen auszutauschen. Menschen lieben Geschichten. Sie machen Spaß – aber auch inzwischen einen Teil der Marketing- und PR-Aktivitäten von Unternehmen rund um den Globus aus. Wie man spielerisch seine Storytelling-Fähigkeiten schärfen kann, das zeigen die Story Cubes.

Storytelling in der Mittagspause

Rory’s Story Cubes ist ein Würfelspiel und besteht aus 9 besonderen Würfeln. Jeder Würfel bildet pro Seite ein einzigartiges Symbol oder je nach Themen-Edition ein knuffiges Strichmännchen im Stil von Gregs Tagebuch ab. Insgesamt sind es also 54 unterschiedliche Bilder. Diese Bildchen, oder besser Symbole, sind das Material, aus dem sich immer wieder ganz neue Geschichten erfinden lassen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Warum nicht einfach mal in der Mittagspause – der Herbst steht vor der Tür und die Tage werden nass und grau! – mit den Kollegen die Würfel werfen? Geschichten werden gemeinsam gesponnen oder jeder erfindet seine eigene Geschichte. Ganz nebenbei wird die Erzählkompetenz trainiert und Storytelling-Techniken wie beispielsweise Simon Sineks Golden Circle vertieft. Denn Geschichten so zu erzählen, dass sie begeistern und weitererzählt werden, ist eine Kunst. Eine erlernbare Kunst.

Spielen fördert Kreativität

Die Story Cubes eigen sich aber nicht nur, um sich im Erzählen zu trainieren, sondern auch als effektive und abwechslungsreiche Kreativitätstechnik und lassen sie sich gut für Brainstormings nutzen. Die Cubes können dabei helfen, Assoziationen und Ideen zu einer bestimmten Fragestellung zu sammeln. Denn dass Spielen nicht nur für die kindliche Entwicklung unabdingbar ist, sondern auch Gedächtnis, Sozialkompetenz, Phantasie und Kreativität Erwachsener fördert, ist in der Forschung längst bekannt. Also, Würfel raus und Phantasie an!

Titelbild von Heike; Beitragsbild: Greg’s Tagebuch bei Bastei Lübbe Verlag