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Studien: Fakten zum Storytelling


Von Heike Hering-Haas

Im täglichen Wettbewerb um die Aufmerksamkeit von Kunden und Öffentlichkeit sind Studien ein effektives Kommunikationswerkzeug. Interessante Ergebnisse finden sowohl in digitalen als auch analogen Medien Beachtung, vor allem dann, wenn ihre Ergebnisse überraschend, brisant oder nützlich sind. Dass viele Kommunikatoren Studien für ein wichtiges und nützliches Instrument erachten, belegt wieder einmal diese jüngere Trendstudie von Frankfurt Business Media unter deutschen Kommunikatoren. 67 Prozent der Befragten haben bereits Studien beauftragt und jene, die bereits Erfahrungen mit Studien gemacht haben, sind zu 94 Prozent überzeugt von ihrer Bedeutung für die Unternehmenskommunikation. Auch wir bei Berkeley Kommunikation teilen diese Überzeugung, denn wir haben für unsere Kunden schon einige – auch repräsentative – Studien durchgeführt. Hier ein Überblick, wie sich Studien nutzen lassen.

Positionieren als Meinungsführer

Basierend auf Studien lassen sich Themen besetzen. Wer durch eine Studie zum Gesprächsthema wird, etabliert sich als Meinungsführer, kompetenter Player und gefragter Experte auf dem Gebiet. Als Beispiel sei hier eine Kampagne skizziert, die wir für unseren Kunden Kaspersky Lab realisiert haben: Unser Schwesterunternehmen Arlington Research führte für Kaspersky Lab eine repräsentative Umfrage unter 6.000 Europäern zum Thema durch, wie digitale Medien unsere Art, sich Dinge zu merken, beeinflussen. Kaspersky Lab besetzte das Thema „Digitale Amnesie“ und erlangte branchen- und gesellschaftsübergreifende mediale Aufmerksamkeit. Siehe zum Beispiel im Handelsblatt.

Sprungbrett in die redaktionelle Berichterstattung

Studien sind eine Nachricht wert. Wer Daten zusammenträgt, Fakten aus anderen Perspektiven beleuchtet, Informationen anbietet, die neu und von gesellschaftlichem oder branchenspezifischem Interesse sind, erregt Aufmerksamkeit und Medienresonanz. Je nach Art der Präsentation – Vorab-Berichterstattung, Pressemeldung, PDF zum Download, Grafik der Woche oder Video-Expertentalk – auch über einen längeren Zeitraum hinweg.

Stoff für Stories

Ohne Fakten keine Stories ist die einfache Formel. Niemand will schließlich Märchen erzählen. Wer fundierte Geschichten erzählen will, branchenübergreifende Aufmerksamkeit erlangen möchte, braucht „Futter“. Aus Studien – ob signifikant oder nicht, siehe hierzu der Blogartikel meines Kollegen Kalle – lassen sich Trends, ableiten, Schlüsse ziehen, Fragen aufwerfen. Es lassen sich Aufhänger finden und Fäden spinnen, aus denen Geschichten gewebt werden können, die den Leser für das Thema gewinnen! Um zur digitalen Amnesie zurück zu kommen: die in der Befragung gewonnene Erkenntnis, dass wir beispielsweise kaum noch Telefonnummern auswendig wissen, und ein Großteil unseres Gedächtnis quasi digital ausgelagert ist, rüttelt auf – Journalisten und Leser!

Unser eigenes Institut: Arlington Research

Wir haben bei Berkeley Kommunikation den Vorteil, über die Schwesterfirma Arlington Research zu verfügen, die in der Lage ist, repräsentative sowie internationale oder lokale Studien in Deutschland durchzuführen. Viele Kunden von uns, wie Kaspersky Lab, Staples oder Iron Mountain greifen auf diesen Service zurück.  Wer ein Orientierungsgespräch über Ansätze zu Studien führen möchte, der wird hier fündig!

Die Illustration stammt aus dem Blogbeitrag unseres Kunden Kaspersky zur Digitalen Amnesie. Das Titelbild stammt von  Marten Newhall auf Unsplash