Künstliche Intelligenz

Wenn gute Berichterstattung nicht ausreicht: Warum PR KI-sicher sein muss

Written by Caroline James

11 September 2025

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Jahrzehntelang war es das höchste Ziel der PR-Branche, in einem renommierten Medium zu erscheinen. Ein Artikel im Handelsblatt, der FAZ oder der Süddeutschen Zeitung.  Das war die Art von Berichterstattung, die PR-Verantwortliche der Geschäftsleitung vorlegen wollten.

Doch die Zeiten haben sich geändert: Im Jahr 2025 garantiert derartige Berichterstattung keine Sichtbarkeit mehr.

KI-gesteuerte Suche auf dem Vormarsch

Immer mehr Menschen nutzen KI-Tools wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity statt traditioneller Suchmaschinen. Suchanfragen werden statt durch Links mit KI-generierten Zusammenfassungen beantwortet. Die Quellen, auf die die KI dabei zurückgreift,  sind jedoch nicht immer die Publikationen, auf die PR-Teams seit Jahrzehnten abzielen.

Das bedeutet, dass eine hart erkämpfte Schlagzeile möglicherweise gar nicht in die KI-Konversation einfließt. Noch schlimmer: Stattdessen erscheinen hier möglicherweise Mitbewerber mit ausgeprägteren digitalen Fußabdrücken.

Earned Media sind nach wie vor unverzichtbar. Doch die Regeln ändern sich.

Um es vorweg zu nehmen:  Earned Media sind nach wie vor eine der wirkungsvollsten Methoden, um Autorität und Vertrauen aufzubauen. Im Zeitalter der KI hängt die Sichtbarkeit jedoch von mehr als nur der Sicherung der Platzierung ab. Sie hängt davon ab, wie auffindbar diese Berichterstattung für die KI-Algorithmen ist, die die Wahrnehmung der Marke prägen.

Diese Veränderung schafft einen neuen blinden Fleck für viele Kommunikationsteams.

  • Klassische PR-Erfolge werden von KI-Tools zu wenig berücksichtigt.
  • Mitbewerber mit geringerer Berichterstattung tauchen dagegen häufiger auf.
  • Das Publikum bildet sich eine Meinung, ohne Ihre Schlagzeilen jemals gesehen zu haben.

Wie clevere Marken darauf reagieren

Die gute Nachricht ist: Dies ist keine Sackgasse. Es ist eine Chance, die eigene Earned-Media-Strategie so zu überdenken, dass sie doppelt wirkt: einmal für Journalist:innen und noch einmal für KI.

Clevere Kommunikationsteams tun bereits Folgendes:

  • Sie verfolgen, wie ihre Marke in der KI-Suche erscheint (oder nicht erscheint).
  • Sie kombinieren Earned Media mit Inhalten, die für die Auffindbarkeit durch KI konzipiert sind.
  • Sie setzen Storytelling ein, das den Kunden und nicht das Unternehmen in den Mittelpunkt stellt – und schaffen dadurch Relevanz über alle Plattformen hinweg.

Die Lösung

Geschichten sind nach wie vor wichtig. Das wird auch immer so bleiben. Doch im Zeitalter von KI müssen wir uns eine neue Frage stellen: Zeigt eine Schlagzeile wirklich Wirkung, wenn die KI sie nicht wahrnimmt?

Bei Berkeley Communications arbeiten wir mit Marken auf der ganzen Welt zusammen, um sicherzustellen, dass ihre Earned Media sichtbar, auffindbar und wirkungsvoll bleiben – ganz gleich, wie sich die Suchregeln ändern.

Möchten Sie wissen, ob Ihre Marke von KI wahrgenommen wird? Lassen Sie uns darüber sprechen.