Storytelling

Wenn schnöde Zahlen Geschichten erzählen

Written by Heike Hering-Haas

30 March 2021

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Gute Geschichten haben unglaubliche Kraft. Sie bringen uns zum Lachen, sie bringen uns zum Weinen, sie verändern die Art und Weise, wie wir denken und handeln. Geschichten sind stark, emotional und einprägsam.  Dass sich die Macht der Geschichte in PR und Marketing nutzen lässt, haben viele Unternehmen und Agenturen erkannt.  Doch: keine gute Story ohne Fakten. Ideal also, wenn Marktforschung und Storytelling Hand in Hand gehen.

Die richtigen Fragen stellen

Dies funktioniert dann, wenn in der Marktforschung die richtigen Fragen gestellt werden. Wenn die Ergebnisse die Menschen interessieren. Wenn die Ergebnisse sich in einer storytelling-basierten Kommunikationsstrategie einweben lassen oder -im Idealfall- den zentralen Inhalt der Story liefern.

Gemeinsam mit unserem Schwesterunternehmen Arlington Research stellen wir sicher, dass Geschichten von Anfang an im Mittelpunkt jeder unserer Recherchen stehen.

Denn wenn die in der Marktforschung gewonnenen Daten keine Geschichte erzählen, für die sich Menschen interessieren, wird sie in der auf Journalisten einprasselnden Informationsflut und im Meer der Social Signals versanden.

Wie Fakten Emotionen wecken

Im Gegensatz zu nüchtern heruntergebeteten Ergebnissen von Studien in Bullet Points lassen sich Menschen dann erreichen wenn sie Bezug zu einer Story haben, diese relevant für sie ist. Wurden die Fragen in der Marktforschung also klug gestellt und die Studie von Anfang an in einem Storytelling-Konzept eingebettet, werden Unternehmen und Organisationen ihre Zielgruppe erreichen und deren Wahrnehmung in der Öffentlichkeit positiv beeinflussen beziehungsweise Bewusstsein für ein Thema schaffen.

Für Kaspersky führte Berkeley gemeinsam mit Arlington beispielsweise eine repräsentative Umfrage unter 6.000 Europäern zum Thema durch, wie digitale Medien unsere Art, sich Dinge zu merken, beeinflussen. Kaspersky besetzte das Thema „Digitale Amnesie“ und erlangte branchen- und gesellschaftsübergreifende mediale Aufmerksamkeit.

 

Titelbild: Stanislav Kondratiev on Unsplash